Montag, 26. Oktober 2020

Stützpunktfeuerwehr Berga/Elster

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Ausbildung zum Jugendgruppenleiter für unseren Feuerwehrnachwuchs

Ein interessantes und spannendes Wochenende ist nun für die drei Bergaer Feuerwehrleute Dirk Fleischmann, Franziska Patzer und Sebastian Kammer, sowie für die zwei Feuerzicken aus Geißendorf, Nicole Lieder und Kathleen Popp, vorbei. Wieder einmal hieß es für die Fünf auf nach Hümpfershausen ins Schloss Sinnershausen, wo sie den zweiten Teil ihrer Jugendleitercard, kurz Juleica genannt, absolvierten. Diese ist wichtig, weil durch die zunehmende Anzahl der Jugendlichen und Kinder in der Jugendfeuerwehr die rechtliche Absicherung im Umgang mit den Kindern sichergestellt werden muss. Aus diesem Grund waren die vier Jugendbetreuer und der Bergaer Jugendwart Dirk Fleischmann schon einmal Anfang Februar zum ersten von zwei Lehrgängen aufgebrochen.

Doch neben dem ersten Lehrgang in dem es um Spielepädagogik und den richtigen Umgang mit Kindern im Alter von 6-16 Jahren ging, hieß es diesmal: „Wie geht mal mit rechtlichen Dingen um?“ und vor allem „Was ist der richtige Weg Kindern und Jugendlichen etwas beizubringen und ihnen ein gutes Vorbild zu sein?“. Genau diesen Fragen sind alle Fünf gespannt und interessiert gegenüber getreten. Nach Anreise und Verpflegung am Freitagabend ging es direkt mit dem Thema Rechtsextremismus und mit der Frage im Hinterkopf: „Wie gehe ich mit der Situation um, wenn ich einen Jugendlichen in meiner Feuerwehr habe der politisch andere Ansichten hat?“. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und Diskussionen kam man jedoch schnell zu einer Lösung.

Der nächste Tag ließ nicht lange auf sich warten und dank des schönen Wetters fand der hauptsächliche Teil der Ausbildung im Grünen des Schlossparks statt. Dank Auflockerungsübungen und kleinen Spielen, die auch innerhalb der Jugendfeuerwehr mit den Kindern gespielt werden können, verging der Tag wie im Flug. Am Abend ließ man den Tag mit den anderen Teilnehmern des Lehrgangs ausklingen. Die Heimreise nahte schneller als gedacht. Sonntagvormittag trugen wir unsere Ausarbeitungen zur Organisation eines Jugendfeuerwehrfestes vor. Danach beantragten wir noch die Juleicard und nach dem Mittagessen hieß es dann Abschied nehmen.

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