Donnerstag, 16. Juli 2020

Stützpunktfeuerwehr Berga/Elster

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Kameraden der Feuerwehren treffen sich

Zweimal im Jahr trifft sich die Feuerwehr Berga mit den Mitgliedern des Feuerwehrvereins sowie den Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung zu einem gemütlichen Treffen. Dabei werden alte Erinnerungen und Erfahrungen zwischen der jungen und der älteren Generation ausgetauscht. Zu unserer Überraschung erschien zu unserem Treffen ein Kamerad aus Georgenthal bei uns, welcher natürlich mit riesiger Freude und herzlicher Umarmung begrüßt wurde.Christian fühlt sich bei uns so wohl, genau wie wir uns in Georgenthal. Bis in die späten Abendstunden wurde noch diskutiert und sich unterhalten über die Gestaltung des Vereinslebens und die weitere Zusammenarbeit zwischen Berga und Georgenthal. Bei einem warmen Leberkäseessen klang der Abend gemütlich aus. Auf das nächste Treffen im Juni freuen sich alle Kameraden wieder.  

V.L. 

JULEICA Teil 1

Bergaer Jugendwart bekommt Verstärkung

 

Vergangenes Wochenende, den 7.2.-9.2.2014, nahmen der Jugendwart der Bergaer Feuerwehr Dirk Fleischmann, sowie die angehenden Jugendleiter/-innen Franziska Patzer, Sebastian Kammer und den Feuerzicken aus Geißendorf, Kathleen Popp und Nicole Lieder, am Jugendgruppenleitercard-Lehrgang in Hümpfertshausen teil. In dem idyllischen Schloss Sinnershausen nahe Wasungen, hieß es für die vier neuen Jugendleiter der Bergaer Jugendfeuerwehr und Dirk Fleischmann Schulbank drücken.
Nach der Anreise und Begutachtung des Schlosses, ging es gleich los mit dem Thema „Methodik und Didaktik“. Hierzu arbeiteten die fünf Jugendleiter mit 20 anderen Teilnehmern in Gruppen und diskutierten untereinander über verschiedene Methoden um mit Kindern zu arbeiten.
Im Anschluss lernte man sich im Clubkeller näher kennen, tauschte Erfahrungen aus und ließ den ersten Tag Revue passieren.
Am nächsten Tag ging es gleich nach dem leckeren Frühstück weiter, die Themen heute: Methodentraining, wie verhalte ich mich im Umgang mit Kindern die Drogen nehmen und Spielepädagogik. Hierbei lernten Dirk und seine Verstärkung an Jugendleitern, wie man Kinder, egal in welchem Alter, durch kleine aber interessante Spiele zum mit machen animiert und begeistert.
Trotz straffen Zeitplan ging der zweite Tag in Hümpfertshausen, Schloss Sinnershausen schnell zu ende.
Der dritte und letzte Tag des Juleica-Lehrgangs kam und begann damit, dass die Teilnehmer des Lehrgangs über die Rechte und Pflichten des Jugendleiters in Bezug auf den Umgang mit den Kindern in ihrer Jugendfeuerwehr Informationen sammelten und darüber diskutierten.
Leider nahte der Abschied. Nach dem Mittagessen verabschiedeten sich die 5 Bergaer von den Ausbildern und restlichen Teilnehmern, mit dem Wissen sich in acht Wochen zum Teil 2 des Lehrgangs wieder zu sehen, und machten sich auf den Weg Richtung Heimat.


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Zu Gast bei Freunden

Am 05. April 2014 gegen 08.30 Uhr machte sich eine zwanzig Mann starke Besatzung der Feuerwehren Berga, Geißendorf sowie Wolfersdorf  auf den Weg zu den Kameraden der Feuerwehr Georgenthal. Diese hatten uns nach ihrem Hochwassereinsatz in Berga und dem Treffen im November hier im Clubhaus zu sich eingeladen um sich noch einmal in Ruhe richtig kennenzulernen. Nach einer 1 ½ stündigen Fahrt kam unsere fröhliche „Fuhre“ pünktlich 11.00 Uhr am Gerätehaus der FFw Georgenthal an. Das Objekt war  nicht so leicht zu finden, da die Hallentore nicht rot sondern grün gestrichen waren. Nach einer herzlichen Begrüßung durch den dortigen Wehrleiter und der anwesenden Kameraden gab erst einmal etwas Deftiges zum Mittagessen. Auch der amtierende Kreisbrandmeister ließ es sich nicht nehmen seine Aufwartung zu machen. Als sich alle gestärkt hatten, wurden die Quartiere bezogen, die Jugend im Gerätehaus und die reifere Generation in einer Pension. Anschließend startete ein schon fast nostalgischer Konvoi an Feuerwehrfahrzeugen in Form von zwei LF8-LO- Robur und einem LF 16 W50 zum Besuch des Bunkermuseum Frauenwald. Hier ist sehr anschaulich dargestellt wie sich  die Führungskräfte von Stasi und Bezirkseinsatzleitung des Bezirkes Suhl eine Kriegsführung durch zwei Meter dicke Mauern mit eigener Energie- und Sauerstoffversorgung  vorstellte. Schon auf dem Weg vom Parkplatz zur Bunkeranlage zeigte uns der Wettergott wer das Sagen hat. Es fing an zu gießen was es wollte, was sich auf der anschließenden Rückfahrt in ein kleines Unwetter in Form von Hagelschlag umwandelte, welcher die Straßen weis werden ließ. Das machte aber der guten Stimmung keinen Schaden, schließlich kam die Sonne dann auch noch zur Geltung. Bis zum Abendessen entwickelten sich unter den Kameraden herzliche Gespräche, als ob man sich schon jahrelang kennen würde. Bei Kartoffelsalat und Fleisch vom Grill wurden noch bis tief in die Nacht (oder am frühen morgen?) am gemütlichen Feuer Erfahrungen über die Feuerwehrarbeit ausgetauscht. Irgendwann geht auch die schönste Feier zu Ende. Denn am nächsten Tag hieß es wieder Abschied zu nehmen, jedoch nicht ohne das Versprechen abzugeben, dass wir im Juni diesen Jahres die Kameraden bei ihrer 150 Jahrfeier Freiwillige Feuerwehr besuchen.

Danke noch mal an alle Kameraden von Georgenthal und der angrenzenden Orte, es waren tolle 24 Stunden bei Euch. 

 
 

Ausbildung zum Jugendgruppenleiter für unseren Feuerwehrnachwuchs

Ein interessantes und spannendes Wochenende ist nun für die drei Bergaer Feuerwehrleute Dirk Fleischmann, Franziska Patzer und Sebastian Kammer, sowie für die zwei Feuerzicken aus Geißendorf, Nicole Lieder und Kathleen Popp, vorbei. Wieder einmal hieß es für die Fünf auf nach Hümpfershausen ins Schloss Sinnershausen, wo sie den zweiten Teil ihrer Jugendleitercard, kurz Juleica genannt, absolvierten. Diese ist wichtig, weil durch die zunehmende Anzahl der Jugendlichen und Kinder in der Jugendfeuerwehr die rechtliche Absicherung im Umgang mit den Kindern sichergestellt werden muss. Aus diesem Grund waren die vier Jugendbetreuer und der Bergaer Jugendwart Dirk Fleischmann schon einmal Anfang Februar zum ersten von zwei Lehrgängen aufgebrochen.

Doch neben dem ersten Lehrgang in dem es um Spielepädagogik und den richtigen Umgang mit Kindern im Alter von 6-16 Jahren ging, hieß es diesmal: „Wie geht mal mit rechtlichen Dingen um?“ und vor allem „Was ist der richtige Weg Kindern und Jugendlichen etwas beizubringen und ihnen ein gutes Vorbild zu sein?“. Genau diesen Fragen sind alle Fünf gespannt und interessiert gegenüber getreten. Nach Anreise und Verpflegung am Freitagabend ging es direkt mit dem Thema Rechtsextremismus und mit der Frage im Hinterkopf: „Wie gehe ich mit der Situation um, wenn ich einen Jugendlichen in meiner Feuerwehr habe der politisch andere Ansichten hat?“. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und Diskussionen kam man jedoch schnell zu einer Lösung.

Der nächste Tag ließ nicht lange auf sich warten und dank des schönen Wetters fand der hauptsächliche Teil der Ausbildung im Grünen des Schlossparks statt. Dank Auflockerungsübungen und kleinen Spielen, die auch innerhalb der Jugendfeuerwehr mit den Kindern gespielt werden können, verging der Tag wie im Flug. Am Abend ließ man den Tag mit den anderen Teilnehmern des Lehrgangs ausklingen. Die Heimreise nahte schneller als gedacht. Sonntagvormittag trugen wir unsere Ausarbeitungen zur Organisation eines Jugendfeuerwehrfestes vor. Danach beantragten wir noch die Juleicard und nach dem Mittagessen hieß es dann Abschied nehmen.